Allgemeine Geschäftsbedinungen von Grafikdesign Nadine Schenkl

1. Geltungsbereich
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen grafikdesign nadine schenkl, vertreten durch Nadine Schenkl (nachfolgend „Designer“), und dem Auftraggeber.
2. Die Leistungen erfolgen ausschließlich auf Grundlage dieser AGB. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
3. Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.

2. Vertragsschluss
1. Angebote sind freibleibend und unverbindlich.
2. Ein Vertrag kommt zustande durch:
* schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung,
* schriftliche oder elektronische Beauftragung durch den Kunden,
* **mündliche oder telefonische Auftragserteilung**,
* oder durch Beginn der Leistungserbringung durch den Designer nach Beauftragung.
3. Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.
4. Änderungen oder Ergänzungen eines Angebots durch den Kunden gelten als neues Angebot.

3. Leistungsumfang
1. Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
2. Präsentierte Entwürfe, Konzepte und Gestaltungen stellen bereits eine vergütungspflichtige Leistung dar.
3. Der Designer schuldet die Erstellung der vereinbarten Leistung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.

4. Vergütung
1. Sämtliche Leistungen des Designers sind vergütungspflichtig.
2. Der Vergütungsanspruch besteht unabhängig davon, ob der Auftraggeber die Entwürfe oder das Werk nutzt, abnimmt oder ob ihm die erbrachte Leistung subjektiv gefällt.
3. Auch im Falle einer vorzeitigen Vertragsbeendigung oder Nichtabnahme sind alle bis dahin erbrachten Leistungen und angefallenen Aufwände zu vergüten.
4. Die Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
5. Rechnungen sind innerhalb von 10–14 Werktagen ohne Abzug zahlbar.
6. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet.
7. Bei Projekten mit einer Laufzeit von mehr als zwei Monaten ist der Designer berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen entsprechend dem Leistungsstand zu verlangen.
8. Fremdleistungen (z. B. Druck, Hosting, Bildlizenzen) werden im Namen und auf Rechnung des Auftraggebers beauftragt, sofern nichts anderes vereinbart ist.
9. Auslagen und technische Nebenkosten sind vom Auftraggeber zu erstatten.

5. Kündigung
1. Beide Parteien können den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen.
2. Kündigt der Auftraggeber den Vertrag vor Fertigstellung, sind sämtliche bis dahin erbrachten Leistungen zu vergüten.
3. Bereits begonnene Leistungsphasen werden anteilig berechnet.
4. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

6. Termine und Mitwirkungspflichten
1. Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden.
2. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Auftraggebers verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
3. Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle zur Durchführung des Projekts erforderlichen Inhalte rechtzeitig bereitzustellen.

7. Abnahme
1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die erbrachte Leistung nach Fertigstellung abzunehmen.
2. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 14 Tagen nach Aufforderung zur Abnahme schriftlich wesentliche Mängel rügt.
3. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
4. Mit Freigabe von Entwürfen, Reinzeichnungen oder Druckdaten übernimmt der Auftraggeber die Verantwortung für deren inhaltliche Richtigkeit.

8. Nutzungsrechte
1. Nutzungsrechte werden erst nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung eingeräumt.
2. Sofern nichts anderes vereinbart ist, erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck.
3. Jede weitergehende Nutzung bedarf der schriftlichen Zustimmung.
4. Nicht vergütete Entwürfe dürfen weder genutzt noch an Dritte weitergegeben werden.
5. Der Designer ist berechtigt, die Arbeiten zu Eigenwerbezwecken zu verwenden.
6. Der Designer hat Anspruch auf Nennung als Urheber.
7. Bildmaterial von Drittanbietern unterliegt deren Lizenzbedingungen.

9. Herausgabe von Daten
1. Ein Anspruch auf Herausgabe offener Dateien, Quelldateien oder bearbeitbarer Layoutdaten besteht nicht.
2. Die Herausgabe bedarf einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und Vergütung.
3. Überlassene Daten dürfen ohne Zustimmung des Designers nicht verändert werden.
4. Für Fehler beim Datenimport in Systeme des Auftraggebers wird keine Haftung übernommen.

10. Gewährleistung und Haftung
1. Es gilt das gesetzliche Mängelrecht.
2. Der Designer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
3. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Designer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vorhersehbaren, typischen Schaden.
4. Keine Haftung wird übernommen für:
* rechtliche Zulässigkeit der Nutzung,
* marken-, wettbewerbs- oder urheberrechtliche Eintragungsfähigkeit,
* vom Auftraggeber freigegebene Inhalte.
5. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

11. Freistellung
Der Auftraggeber stellt den Designer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verwendung vom Auftraggeber bereitgestellter Inhalte entstehen.

12. Datenschutz / DSGVO bei Zugriff auf Kundendaten
Sofern der Designer im Rahmen der Leistungserbringung Zugriff auf personenbezogene Daten des Auftraggebers oder dessen Kunden erhält (z. B. bei Webprojekten, Hostingzugang, CMS-Zugängen, E-Mail-Accounts oder Onlineshops), erfolgt dieser Zugriff ausschließlich zur Durchführung des jeweiligen Auftrags.
Der Designer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Soweit der Designer personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, verpflichten sich die Parteien – sofern gesetzlich erforderlich – zum Abschluss eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
Der Auftraggeber bleibt im datenschutzrechtlichen Sinne Verantwortlicher für sämtliche von ihm bereitgestellten Inhalte und Daten.
Der Designer übernimmt keine Haftung für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der vom Auftraggeber betriebenen Website, Onlineshops oder sonstiger digitaler Systeme, insbesondere nicht für:
Datenschutzerklärungen, Cookie-Banner, Tracking-Tools, Newsletter-Systeme, Plugins oder Drittanbieter-Integrationen. Die rechtliche Prüfung der datenschutzkonformen Ausgestaltung obliegt ausschließlich dem Auftraggeber.

13. Einsatz von Drittsoftware / Open-Source-Software (z. B. CMS, Plugins)
Sofern im Rahmen der Leistungserbringung Software Dritter eingesetzt wird (z. B. Content-Management-Systeme, Themes, Plugins, Erweiterungen oder externe Tools), gelten die jeweiligen Lizenz- und Nutzungsbedingungen der Drittanbieter.
Der Designer schuldet nicht die dauerhafte Funktionsfähigkeit, Sicherheit oder Updatefähigkeit eingesetzter Drittsoftware.
Für Sicherheitslücken, Funktionsausfälle, Inkompatibilitäten oder Schäden, die durch Drittsoftware oder zukünftige Updates entstehen, haftet der Designer nicht, sofern kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorliegt.
Der Auftraggeber ist für die laufende Aktualisierung und Wartung der eingesetzten Systeme selbst verantwortlich, sofern keine gesonderte Wartungsvereinbarung abgeschlossen wurde. Lizenzkosten für Premium-Themes, Plugins oder externe Dienste sind vom Auftraggeber zu tragen.

14. Updates, Wartung und technische Störungen
Bei der Verwendung von Content-Management-Systemen (z. B. WordPress), Themes, Plugins oder sonstiger Drittsoftware können durch Updates, Systemänderungen oder Serveranpassungen Funktionsstörungen, Darstellungsfehler oder Inkompatibilitäten auftreten.
Technische Probleme, Sicherheitslücken oder Systemausfälle lassen sich trotz sorgfältiger Arbeitsweise nicht vollständig ausschließen.
Sofern keine gesonderte Wartungs- oder Pflegevereinbarung zwischen den Parteien besteht, ist der Auftraggeber für die Durchführung von Updates sowie für die technische Wartung des Systems selbst verantwortlich.
Werden nach Projektabschluss oder nach Durchführung von Updates Fehleranalysen, Wiederherstellungen, Fehlerbehebungen oder sonstige technische Maßnahmen durch den Designer erforderlich, gelten diese Leistungen als gesondert zu vergütende Zusatzleistungen.
Der hierfür anfallende Arbeitsaufwand wird nach Zeitaufwand gemäß dem jeweils gültigen Stundensatz des Designers berechnet.
Eine Haftung des Designers für Schäden oder Funktionsstörungen, die durch:
eigenständige Änderungen des Auftraggebers, Updates von Drittsoftware, Serverumstellungen, Eingriffe Dritter, oder sonstige nicht vom Designer zu vertretende Umstände entstehen, ist ausgeschlossen, soweit kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorliegt.

15. Domainregistrierung und Hosting
Sofern der Designer im Auftrag des Auftraggebers Domains registriert oder Hosting-Leistungen vermittelt, erfolgt dies ausschließlich im Namen und auf Rechnung des Auftraggebers. Vertragspartner der Domain- oder Hostingverträge wird ausschließlich der Auftraggeber. Es gelten die jeweiligen Geschäftsbedingungen des Anbieters.
Der Designer übernimmt keine Haftung für:
Verfügbarkeit von Domains, technische Ausfälle beim Hostinganbieter, Kündigung oder Sperrung durch den Anbieter, Verlust von Daten beim Hostinganbieter.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, Verlängerungsfristen, Kündigungsfristen und Zahlungspflichten gegenüber dem Provider eigenständig zu überwachen, sofern keine gesonderte Verwaltungsvereinbarung besteht.
Ein Anspruch auf Übertragung oder Herausgabe von Zugangsdaten besteht nur insoweit, als diese dem Designer selbst vorliegen.

16. Keine Rechtsberatung
Die vom Designer erbrachten Leistungen stellen keine Rechtsberatung dar.
Sofern im Rahmen eines Auftrags rechtlich relevante Inhalte erstellt, eingebunden oder technisch implementiert werden (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, Rechtstexte, AGB, Disclaimer oder sonstige rechtlich relevante Inhalte), erfolgt dies ausschließlich nach Vorgabe des Auftraggebers oder auf Basis von durch den Auftraggeber bereitgestellten Texten bzw. extern generierten Rechtstexten.
Der Designer übernimmt keine Haftung für die rechtliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität solcher Inhalte.
Die rechtliche Prüfung sämtlicher Inhalte sowie der datenschutz-, wettbewerbs-, urheber- oder markenrechtlichen Zulässigkeit der Nutzung obliegt ausschließlich dem Auftraggeber.
Dem Auftraggeber wird ausdrücklich empfohlen, sämtliche rechtlich relevanten Inhalte vor Veröffentlichung durch einen entsprechend qualifizierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.

17. Schlussbestimmungen
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
2. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Designers.
3. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 03/2026